Barcelona und das unbedingte Muss einer kurzen Hose

Zwei Tage verbrachten wir in Barcelona, zwei schöne, mit vielen Eindrücken versehene Tage. Liessen wir uns am ersten Tag noch von den Menschenmassen treiben, hatten wir am zweiten Tag "unser" Besichtigungsprogramm.

Den ersten Tag verblieben wir im Bereich des Hafens und der Altstadt. An unserem Ankunftsbahnhof Estacio Franca war Altkleidertrödel. Wir fuhren mit der R2 von Sitges kommend bis zur Endstation und standen, kaum aus dem Zug raus, im Altkleidertödel, ein wenig befremdlich, aus dem Zug raus Sonntags Second Hand zu finden.

 

Am Montag nutzen wir den Bus direkt vom Campingplatz bis zur Universität. Für den gleichen Preis (4 €) und nahezu die gleiche Zeit fuhr uns der Bus bis zur Metro, auf die wir dann wechseln konnten. Sonntags waren die Taktfrequenzen mit dem Bus zu weit. Der Zug fuhr im Gegensatz zum Bus alle 15 min, gut dafür waren wir auch 30 min zu Fuss zum Bahnhof in Sitges unterwegs.

 

War Sonntag das Wetter noch warm und verheissungsvoll, hielt der Montag nicht das was er versprach. Er blieb bis auf wenige Ausnahmen grau und recht kühl. Bei der kurzen Hose am Montag musste ich schon sehr tapfer sein. Aber sie sah gut aus und mit drei Schichten oben rum, kompensierte ich die Kühle im unteren Teil.

 

Parc Güell nahm 8,00 € Eintritt und wollte Zeit-begrenztenTickets. So schön die Parkbänke waren, aber das waren sie uns nicht wert. Von der Seite konnten wir viel sehen und zwei Ebenen höher hatten wir auch einen schönen Blick auf die Stadt.

 

An der Sagrada Familia standen genauso viele Leute an, hier erkundigten wir uns erst gar nicht nach dem Eintritt, sondern genossen dienFülle von Gaudis Ideen direkt von aussen.

 

Bleibenden Eindruck hinterrliess bei uns die "Boqueria", die Markthalle direkt an den Ramblas. Auch wenn ich kein Schinken-Fan bin kam ich nicht umhin, den guten Geschmack des "Jamon Iberico" zu loben. Es gibt kleine Probiertütchen für 4,00 €, ein Gedicht für den Gaumen. Wir kauften uns unser Mittagessen zusammen und genossen mit Blick auf die Kathedrale die kleinen "Schweinereien". Köstlich und leider viel zu schnell zu Ende.

 

Für unseren Ausflug auf den Mont Juic nutzten wir die Standseilbahn und die Personenseilbahn. Vom Kastell oben hatten wir einen beeindruckenden Blick auf die Stadt und den Hafen. Leider hatte sich der Blick etwas eingetrübt und bei grau in grau wirkte die Skyline nicht ganz so farbenfroh wie bei Sonnenschein.

 

Runter zum Yachthafen ging es dann zu Fuß und ein"Klaro", ein spanisches Radler im Tapa-Tapa an der Meeres-Rambla beschloss die beiden schönenTage in Barcelona. Morgen geht es weiter Süden.

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