die beiden O’s - Oliven und Orangen

Heute galt es Strecke zu machen. Von Sitges machten wir auf den Weg nach Granada. Der Weg war geprägt von den beiden „O’s“. In der Provinz Valencia säumten Tausende von Orangenbäumen unseren Weg, später in der Provinz Jaen Abertausende von Olivenbäumen.

Kilometer um Kilometer waren die Hügel von Olivenbäumen bedeckt. Im Reiseführer stand, in der Provinz Jaen gibt es 6 Millionen Bäume, die 20 % der Olivenöl produzieren. Auf der einen Seite eine faszinierende Landschaft, auf der anderen Seite eine Monokultur sondergleichen.

 

In Granada entschieden wir uns nicht den stadteigenen Campingplatz zu benutzen, sondern in Perigos, einem Vorort, 6 km außerhalb einen Platz zu nehmen. Dieser lag ein wenig oberhalb des Ortes mit einem schönen Blick auf Granada und die tierverschneite Sierra Nevada. Nachbarn berichteten uns, dass sie am Vortag noch Skifahren waren. Bei dem Schnee aus der Ferne konnten wir uns das gut vorstellen.

 

Camping Granada war klein, aber sauber. Ich lernte, dass ein Stromanschluss von 5 Ampere eine Sicherung für maximal 1200 Watt bedeutete. Unser Wasserkocher von 1500 Watt brachte die Sicherung dazu, raus zu fliegen. Das spanische Wort für Sicherung heisst „proteccion“, Frau lernt ja nie aus.

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