Ile de Re - oder das Leben kann so schön sein

Wir wollten Sonne, endlich immerwährende Sonne, keine Regenwolken mehr am Horizont, sondern Leichtigkeit und Freude am Leben.

 

Wenn noch eine Woche Zeit verbleibt, kann das Suchen auf der Landkarte und das Prüfen des Wetter-Apps viel Freude bereiten. Wir entschieden uns nach langem Abwägen für die Ile de Re an Frankreichs Atlantikküste gelegen. Vor La Rochelle gelegen, erreichten wir am Montag Abend nach einer Fahrt von San Sebastian aus, die Insel, auf der "Tout Paris" eine Ferienwohnung hat.

"Tout Paris" ist ab Mai da, wenn es knapp wird, ab Juli. Dann ist Leben in der Bude, die Preise explodieren und in den Cafes und Restaurants in den Häfen und Orten sind keine Plätze mehr zu finden.

 

Jetzt im April ist die Natur grün, vieles blüht, die Gastronmie ist entspannt, die Preise moderat. Wir hatten uns für einen Campingplatz zwischen den Hauptorten St. Martin und La Flotte entschieden. Die Insel lässt sich am besten mit dem Fahrrad erkunden.

 

Am ersten Tag schafften wir es gerade 3 km nach St. Martin zu radeln, versanken in einem entzückenden kleinen Restaurant am Hafen von St. Martin. Die Sonne schien, der Wein schmeckte, das französische Essen noch besser, wozu sich jemals wieder erheben.

 

Nach Auffüllen unserer Vorräte im örtlichen Intermarche in St. Martin und kurzem Zwischenstopp an unserer Kühlbox auf dem Campingplatz ging es auf ein Glas Wein an den Hafenkai von La Flotte. Intimer als St. Martin gelegen, gab es auch hier lauschige Bistros mit einer umwerfenden offenen Weinauswahl.

 

Nur die untergehende Sonne trennte uns von unserem Abendessen auf dem Campingplatz: Doradenfilets mit selbstgemachten Bratkartoffeln und feldfrischem Spargel. Hach, kann die Welt schön sein. Der Preis für diesen sonnigen Tag wird eine kalte Nacht mit Temperaturen von nur 7 Grad sein.

St. Martin

La Flotte

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