Ile de Re - mit dem Fahrrad über die Insel

Blauer Himmel und frühsommerliche Temperaturen weckten uns. Gefrühstückt wurde daher draußen vor dem VW-Bus. Heute wollten wir mit dem Fahrrad den Norden der Insel entdecken.

Bereits das erste Lokal direkt hinter St. Martin stellte uns vor eine heftige Herausforderung. Sophie und Jacky Sury's Fischrestaurant lag wunderbar gelegen direkt am Meer. Die Sitzgruppen waren am Wasser gruppiert und aus den Bassins hätten wir uns die fangfrischen Muscheln aussuchen können. 

 

Geschmackvoll in Szene gesetzt, kulinarisch verlockend präsentiert: Die Entscheidung fiel schwer weiter zu fahren. Naja, das entscheidende Argument war: Wir hatten erst vor einer Stunde gefrühstückt. Selbst für ein frühes Mittagessen war es damit "ein wenig" zu früh.

 

Weiter ging es die Insel hoch, vorbei an Fischern mit ihren Muschel-Matten, den Bauern, die Salz ernteten, den Weinbauern, die ihre Felder pflegten. Die Ile de Re hatte für jeden Geschmack etwas zu bieten.

 

Einzig die Leere der Dörfer störte. Da wo die Fensterläden geschlossen waren, waren auch keine Menschen. Die Dörfer wirkten durch die wenigen bewohnten Häuser seltsam entvölkert. Gerade im Norden der Insel machte sich das bemerkbar, kaum Infrastruktur, wenige Lokale und Geschäfte waren offen.

 

Wir sorgten daher mit Einkäufen aus dem Supermarkt für unser eigenes Picknick am Strand und genossen die Wellen, die vom Meer hereinbrandeten.

 

Über die Westküste zurück schloss sich am frühen Abend der Kreis, der uns mit dem Fahrrad wieder nach La Flotte zurück führte.

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